Lumpenball

mit Marina Barth, Harald Rutar, Radek Stawarz

 Marina Barth liest im NS-DOK am 8.11.2018 aus ihrem Roman „Lumpenball“. Die Geschichte der Puppenspielerin Fanny Meyer, die das Kölner Hännneschentheater entließ und die von den Nazis nach Auschwitz verschleppt wurde und ermordet. Der historische Roman läßt die 30er Jahre in Köln wieder lebendig werden, räumt detailliert auf mit der selbstbeweihräuchernden Einschätzung der Kölner, sie seien immer gegen die Nazis gewesen... Und bringt ihre Zuhörer dennoch zum Lachen, denn Fanny Meyer war eine lebenslustige junge Frau mit ausgeprägtem rheinischen Humor. Dazu einige Lieder von Willi Ostermann, am Akkordeon Harald Rutar und an der Violine Radek Stawarz, sowie Bilder aus dem alten Köln. Der Erlös dieser Lesung kommt dem NS-DOK zugute, das im nächsten Jahr zum Haus des  Erinnerns und der Demokratie erweitert werden soll. Von September bis Dezember diesen Jahres findet zur Beschaffung von  Eigenmitteln für den Umbau/die Umgestaltung eine  Spendenverdoppelungsaktion statt, d.h. jede Spende, die eingeht (Und auch jedes Eintrittsgeld), wird  von der Bethe-Stiftung verdoppelt.
 

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