Das wurde aber auch Zeit!

mit Susanne Riedel, Christian Bartel, Francis Kirps, Harald Rutar, PaulG.Ulrich, Radek Stawarz

Drei zum Preis für einen! Genau genommen sechs....
Drei Bestseller-Autor*innen stellen Ihnen an diesem sehr besonderen Abend ihre funkelnagelneuen Bücher vor, begleitet werden sie vom im Klüngelpütz gut bekannten Jazztrio, das vor rein gar nichts fies ist. Und das ist unabdingbar, wenn man diesen Wortvirtuos*innen auf ihrem gnadenlosen Tanz in die Absurditäten des täglichen Lebens beschwingt Paroli bieten möchte. Und das möchten Sie. Versprochen! Denn wer einmal reingehört hat, kommt nie mehr davon los. Preisgekrönt und ausgezeichnet sind alle drei Satiriker*innen und die Musiker Harald Rutar (Piano), Paul G.Ulrich(Bass) und Radek Stawarz (Violine) fürchten weder Chuck Berry, noch Offenbach oder gar einen waschechten Csàrdàs - sie kriegen sie alle (klein...)!   EBER IM NEBEL - Luxemburgs Satiriker No. 1 Francis Kirps schreibt in seinem neuen Buch über die letzten Prenzlauer Bergwildschweine, einsame Riesenschildkröten, mutierte Blaumeisen und wehrhafte Silberfische, gewohnt en passant, aber unübertroffen treffsicher nimmt er uns mit auf seine Expedition ins Tierreich. 2019 erhielt er den Servais-Preis und den European Union Prize for Litterature. Seine Geschichten sind ebenso intelligent wie umwerfend komisch und dem Rock'nRead Publikum im Klüngelpütz ist er wohlbekannt.   ICH HAB MIT INGWERTEE GEGOOGELT - die Berlinerin Susanne Riedel hat in ihrem neuen Buch mächtig Alltag. Jenseits der Vierzig ist die Autokorrektur des Lebens besonders grausam: Party heißt jetzt Brunch, aus Fun wird Funktionskleidung und aus der Schwiegermutter eine zickende Zeitbombe. Zu Beginn der Corona-Pandemie entstand unter krisenkalender.de ihr herzerwärmender Briefwechsel mit Horst Evers. Im Juli 2020 begeisterte sie bei der »Ladies Night« der ARD und im Januar 21 in der Homeoffice-Ausgabe unseres Rock'nReads. ICH BIN NICHT IN MEINEM ALTER - Sternstunden der Frühvergreisung beschreibt der im Klüngelpütz bestens bekannte Bonner Autor, Satiriker und taz-Wahrheit-Redakteur mit überbordender Fabulierlust. Der Ben Witter-Preisträger großem mit Spaß am eigenen Scheitern umkreist am liebsten krähend das Befinden seiner Generation und läßt dabei rein gar nichts aus. Das trifft alle sechs Künstler*innen gleichermaßen: In den siebziger Jahren geboren finden sie sich im Spannungsfeld zwischen Punk und Möbelhaus wieder, zwischen Leistungsträger*innen der Gesellschaft und der Frage, ob man unangemeldeten Besuch in die Abstellkammer sperren darf. Hinreißend gekonnt persiflieren sie alles, was ihnen über den Weg läuft und machen ihren Zuschauern damit so richtig gute Laune. Das wurde aber auch Zeit!
 

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